FAQ

Häufig gestellte Fragen

Das ist abhängig von dem Produkt, das Sie verwenden. Unsere Produkte bestehen ausschließlich aus ätherischen und kaltgepressten Pflanzenölen. Durch diese Mischung verkleben die Poren des Hufes nicht, er kann weiterhin atmen und Wasser aufnehmen. Der Huf nimmt von unserem funktionellen Öl nur so viel auf wie notwendig, er wird durch die Öle gepflegt und geschützt.
Die meisten Hufe sind zu trocken. Das zeigt sich dadurch, dass die Hufe in den ersten drei Wochen sehr viel Öl aufnehmen. Bitte beachten sie, dass der Huf kein Öl aufnehmen kann, wenn er nass ist. Daher empfehlen wir den Huf zuerst ohne Wasser zu säubern bzw. zu trocknen bevor er eingeölt wird. Falls das Pferd nasse Hufe durch Koppelgang hat, gehen Sie bitte zuerst reiten und ölen anschließend die Hufe ein. Etwas Restfeuchtigkeit stellt dabei kein Problem dar.

Wir verwenden für unsere Rezepturen um die 120 verschiedene ätherische Öle. Als Trägeröl dienen ausschließlich schonend kaltgepresste Pflanzenöle. Sämtliche Rezepturen werden von unserem Betrieb in Niederösterreich in sorgfältiger und liebevoller Handarbeit gemischt und abgefüllt. Unsere Huföle bestehen je nach Rezeptur zwischen 20% und 60% aus hochwertigen ätherischen Ölen. Unsere Philosophie ist, dass Sie nur die beste Qualität für Ihr Pferd bekommen. Da ätherische Öle bereits im Einkauf sehr teuer sind, sind wir gezwungen unsere Preise so zu gestalten, dass wir Ihnen ausnahmslos beste Qualität bieten können.

Das Geheimnis liegt in den darin enthaltenen ätherischen Ölen wie Lavendel, Zitrone oder Rosmarin. Diese haben hautpflegende und regenerierende Eigenschaften. Nur durch die richtige Kombination der verschiedenen ätherischen Öle können die Hufölprodukte ihre volle Wirkung entfalten und den Huf stärken, pflegen und regenerieren. Bei uns ist jedes Produkt speziell auf das jeweilige Hufproblem abgestimmt und enthält nur die besten ätherischen Öle.

Die Idee zur Herstellung von Hufölen stammt von Mag.a Herta Härpfer-Horn. Die Öle gibt es bereits seit über 20 Jahren, sie wurden früher unter dem Namen „Ecus“ vertrieben.
Ich selbst bin zu Frau Härpfer-Horn gekommen, weil mein Pferd sehr starke Strahlfäule hatte. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits alles ausprobiert und war am verzweifeln, weil nichts half. Ihre Öle waren das Einzige was funktionierte. Ich habe anschließend zwei Jahre lang mit ihr zusammen gearbeitet und bin sehr dankbar, dass sie mir ihr umfangreiches Wissen weitergegeben hat. Frau Härpfer-Horn ist vor einigen Jahren verstorben und ich führe seitdem die Huföl-Produktion in ihrem Sinne weiter.
So wie ihr ist mir das Wohl jedes Pferdes sehr wichtig. Ich reite selbst schon seit Kindertagen und kann mir ein Leben ohne Pferde nicht vorstellen. Durch meine persönliche Erfahrung verstehe ich, welcher Leidensdruck hinter Hufproblemen steht. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Idee von Herta Härpfer-Horn weiterführen kann und so die Möglichkeit habe, Ihren Pferden so zu helfen, wie sie damals mir geholfen hat.

Ich führe die Huföl-Produktion im Sinne von Mag.a Herta Härpfer-Horn weiter. Ich verwende dabei viele ihrer ursprünglichen Rezepturen und Inhaltsstoffe und entwickle diese weiter. Dadurch bleibt die hohe Qualität und Funktion der ursprünglichen Ecus-Produkte erhalten.

Unsere Huföle sind speziell auf die jeweilige Huferkrankung abgestimmt. Wir benötigen daher Fotos, damit wir bestimmen können welches Hufproblem vorliegt, welches Öl benötigt wird und wie es angewendet werden muss. Bitte schicken Sie uns zusätzlich zu den Fotos immer auch eine Beschreibung des Krankheitsverlaufs und des Hufproblems.

Strahlfäule: bitte senden Sie uns bei Strahlfäule ein Foto des am stärksten betroffenen Hufs.
Hufrehe: bei Rehehufen fotografieren Sie bitte alle betroffenen Hufe einzeln sowohl von der Seite als auch von unten. Zusätzlich fotografieren Sie bitte die Vorderhufe nebeneinander. Bitte schicken Sie bei Hufrehe wenn möglich auch Röntgenbilder (falls vorhanden) und ein Foto des ganzen Pferdes
Hornspalten: bitte fotografieren Sie bei Hornspalt den jeweils betroffenen Huf
Mürbe oder weiche Hufe: bei mürben oder weichen Hufen fotografieren Sie bitte den am schlimmsten betroffenen Huf
Hufkrebs: bei Hufkrebs fotografieren Sie bitte alle betroffenen Hufe von der Seite und von unten. Halten Sie beim Fotografieren bitte auch den Behang hoch.

Die Fotos können Sie uns mit der Bestellung, über das Kontaktformular, per E-Mail (office@www.hufoel.com.xserv1601.internex.at) oder WhatsApp (+43 (0) 676 64 04 222) schicken. Als Grundregel gilt: Sie können uns nie zu viele Fotos oder Informationen schicken. Alles, was sie uns weiterleiten können (Fotos, Röntgenbilder, Befund vom Tierarzt…), hilft uns bei der Bestimmung des richtigen Öles und somit Ihrem Pferd bei der schnelleren Regeneration.

Beim Hufpflegeöl und Hufpflegeöl plus reichen 100ml bei einer 1-3 mal wöchentlichen Anwendung bei normal großen Hufen für ca. zwei Monate. Die ersten drei Wochen nehmen die Hufe dabei vermehrt Öl auf. Anschließend kommen Sie bei einen Warmblut mit normal großen Hufen mit einen Pinsel pro Huf aus.
Bei Hufproblemen, die den ganzen Huf betreffen, wie etwa Hufrehe, mürber oder weicher Huf, Hornspalten oder hohle Wand, sollten Sie so lange ölen bis der Huf einmal durchgewachsen ist.
Wie viele Flaschen hier benötigt werden, hängt vom Hufwachstum ab und ist individuell unterschiedlich. Das Wachstum wird jedoch durch das Öl beschleunigt.

Ja, können Sie, da das Öl sehr schnell einzieht. Bitte achten Sie jedoch drauf, dass die Hufe vor dem Einölen trocken sind.

Wir respektieren die Arbeit der Hufschmiede sehr und viele von ihnen schätzen unsere Öle und empfehlen diese weiter. Manchmal kommt es jedoch vor, dass der Hufschmied ein anderes Öl empfiehlt, als dass für das jeweilige Hufproblem wirklich notwendig wäre. Bitte vertrauen Sie daher unserer Kompetenz und Erfahrung in der Produktion von Hufölen. Wir stehen Ihnen und Ihrem Hufschmied bei Fragen oder Anregungen jederzeit gerne zur Verfügung und können Sie/Ihn auf Wunsch gerne kontaktieren. Es ist uns wichtig, dass wir Ihnen immer die beste Lösung für das Hufproblem Ihres Pferdes anbieten können und wir arbeiten dafür gerne mit Ihrem Hufschmied oder Tierarzt zusammen.

Unsere Flaschen sind Qualitätsprodukte aus der Schweiz und bestehen zu 99% aus Aluminium. Aluminium als Rohstoff bietet mehrere Vorteile für unsere Huföl-Produkte. Zum einen garantiert es, dass unsere Öle nicht verfälscht oder verunreinigt werden. Außerdem sind Aluminiumflaschen robust und können im Gegensatz zu Glasflaschen nicht zerbrechen und das Pferd gefährden. Ätherische Öle sind außerdem sehr lichtempfindlich, da Licht die chemischen Verbindungen der Öle zerstören und diese wirkungslos machen kann. Die Aluminimumflaschen schützen unsere Huföle vor Lichteinfall und erhalten so ihre natürliche Funktion.
Da uns die Umwelt sehr am Herzen liegt, bitten wir Sie die Flaschen im Metallcontainer zu recyceln oder uns zurück zu geben, damit wir sie wieder verwenden können. Falls Sie trotz der obengenannten Vorteile doch lieber eine Braun- oder Blauglasflasche wünschen, geben Sie dies bitte bei Ihrer Bestellung bekannt.

Gibt es Studien über die Wirkung der Öle?
Es gibt zwar keine umfangreichen klinischen Studien über Huföle. Wir vertrauen jedoch aufgrund unserer Erfahrung, den überdurchschnittlich guten Ergebnissen und vor allem den zahlreichen positiven Rückmeldungen unserer Reiterinnen und Reiter auf die Wirkung unserer Produkte.

Produktspezifische Fragen

Regenbogenöl

Das Regenbogenöl ist für Hufschmiede zum Auftragen nach der Bearbeitung des Hufes oder für Personen, die mehrere Pferde besitzen und deren Hufe pflegen möchten, gedacht.

Für eine optimale Wirkung tragen Sie das Regenbogenöl am besten 1-3 mal wöchentlich am ganzen Huf auf.

Hufpflegeöl

Verwenden Sie das Hufpflegeöl wenn der Huf trocken ist, aber noch keine Risse hat und zur allgemeinen Pflege des Hufes.

Sie können das Hufpflegeöl bei akut trockenen Hufen täglich und zur vorbeugenden Pflege 1-3 mal wöchentlich auftragen.

Hufpflegeöl plus

Verwenden Sie das Hufpflegeöl plus bei sehr trockenen Hufen mit feinen Rissen, bei Pferden die zu Strahlfäule neigen oder zur Nachbehandlung bei Pferden mit starken Hufproblemen.

Das Öl kann je nach Bedarf täglich oder 1-3 mal wöchentlich auf den ganzen Huf aufgetragen werden.

Sohlenhärter

Der Sohlenhärter kann die Regeneration bei einer zu weichen, dünnen und/oder empfindlichen Sohle, einem zu weichen Tragrand, bei Rehehufen sowie wenn bei der Hufbearbeitung zu viel von der Sohle entfernt wurde, unterstützen.

Der Sohlenhärter kann die ersten zwei Wochen auf den Tragrand und die Sohle aufgetragen werden, anschließend nur noch auf die Sohle, da der Tragrand sonst zu hart wird und ausbrechen könnte. Der Sohlenhärter sollte nicht auf den Strahl oder die Hornwand aufgetragen werden.

Er sollte mindestens vier Wochen täglich auf der Sohle aufgetragen werden, danach je nach Bedarf. Sie sollten nach zwei Wochen erste Verbesserungen an der Sohle merken. Falls der Tragrand sehr weich ist, können Sie ihn so lange mit ölen, bis er gefestigt ist. Bitte nicht länger, da der Tragrand sonst zu hart wird und ausbrechen könnte. Bei Rehehufen verwenden Sie den Sohlehärter bitte solange, bis sich wieder eine adäquate Sohle gebildet hat.

Rehehuföl

Bitte verwenden Sie das Rehehuföl ausschließlich bei chronischen Rehehufen, d.h. wenn der akute Reheschub vorbei ist. Das Rehehuföl festigt das Hufmaterial und unterstützt dadurch den Huf bei der Regeneration. Es ist jedoch nicht zur Heilung von akuten Reheschüben geeignet.

Nein, das Öl ist nicht für den akuten Reheschub geeignet und kann diesen auch nicht verhindern. Bei chronischem Rehehuf kann unser Öl die Hornqualität verbessern. Es kann jedoch keine neuen Schübe verhindern. Wir bitten Sie in diesem Fall einen Tierarzt zu kontaktieren.

Das Rehehuföl ist für den chronischen Rehehuf geeignet und unterstützt die Verbesserung der Hufqualität. Wir raten bei Rehehufen zusätzlich zu einem heißen Wickel. Wir konnten beobachten, dass dieser den Pferden sehr gut tut und zur Entspannung beiträgt.

Das Rehehuföl sollte auf den ganzen Huf, also Saumband, Hornwand, Strahl, Ballen, Sohle und Tragrand (wenn kein Hufeisen vorhanden ist) aufgetragen werden. Wenn Sie zusätzlich den Sohlenhärter verwenden, so tragen Sie diesen bitte auf die Sohle und das Rehehuföl auf den restlichen Huf auf. Sollte das Pferd mit Polstern beschlagen sein, tragen Sie das Öl bitte dort auf, wo es möglich ist. Bei Rehehufen empfehlen wir zudem mindestens die ersten zwei Wochen bei der Anwendung des Rehehuföls zusätzlich heiße Wickel zu machen, jedoch nicht bei akuten Rehschüben!

Wir empfehlen die zusätzliche Anwendung des Sohlenhärters wenn die Sohle zu dünn oder mürbe ist, eine Hufbeinsenkung und/oder Rotation vorliegt oder die Sohle allgemein empfindlich ist. Falls das Pferd zusätzlich zum Rehehuf eine hohle Wand, mürbe Hufe oder Hufabszesse hat, bitten wir Sie unser Spezialöl zu verwenden.

Strahlfäuleöl

Das Strahlfäuleöl ist bei geringer bis sehr starker Strahlfäule anzuwenden. Wenn Ihr Pferd aktuell keine Strahlfäule hat, können Sie das Öl vorsorgend auch 1-3 mal wöchentlich oder, wenn Sie merken, dass der Boden vermehrt nass oder verdreckt ist, täglich auftragen. Alternativ empfehlen wir zum Schutz der Hufe auch unser Hufpflegeöl plus.

Das Strahlfäuleöl wird täglich großflächig über den gesamten Bereich des betroffenen Hufs aufgetragen. Wenn die Strahlfäule sehr tief ist, verwenden Sie bitte auch die beigepackten Tücher. Schneiden Sie diese in Streifen, rollen Sie sie ein und tauchen sie in das Strahlfäuleöl. Anschließend stopfen Sie die Tücher mit einem sauberen Gegenstand (z.B. einer Pinzette) in die betroffenen Strahlfurchen. Wiederholen Sie diesen Vorgang täglich bis der Strahl anfängt sich zu schließen und die Tücher nicht mehr stecken bleiben. Tauschen Sie die Tücher jeden Tag aus. Bitte verwenden Sie das Öl bis die Furchen komplett trocken und geschlossen sind plus weitere zwei Wochen.

Bei Pferden, die zu Strahlfäule neigen, kann das Strahlfäuleöl oder das Hufpflegeöl plus anschließend zur Profilaxe 1-3 mal wöchentlich verwendet werden. Bitte verwenden Sie das Hufpflegeöl plus nicht wenn der Huf bereits von Strahlfäule betroffen ist. Es dient lediglich zur Vorbeugung.

Spezialöl

Bei Hornspalten ist es immer wichtig, dass der Huf richtig bearbeitet wird. Bitte überprüfen Sie, ob das Saumband beim Spalt eine Wölbung macht. Wenn ja, dann ist hier zu viel Druck auf dem Huf. Bei Hornspalten ist prinzipiell das Spezialöl anzuwenden. Es kann aber nur dann unterstützend wirken, wenn keine Spannung am Huf ist. Das Spezialöl ist am ganzen Huf, also Saumband, Hornwand, Strahl, Ballen und Sohle täglich aufzutragen. Der Huf sollte komplett durchgewachsen sein bevor Sie mit der Verwendung des Spezialöles aufhören.

Hier raten wir zu einem heißen Hufwickel und zu unserem Spezialöl. Bitte senden Sie uns bei diesen Problemen immer Fotos und eine Beschreibung des Verlaufs des Hufproblems, damit wir unser Öl optimal darauf abstimmen können. Da unsere Öle den Huf lediglich bei der Regeneration unterstützen, raten wir Ihnen zusätzlich immer einen Tierarzt und Hufschmied zu Rate zu ziehen. Vorsicht: der Wickel darf auf keinem Fall bei akuten Reheschüben angewandt werden.

Schicken Sie uns hier bitte unbedingt Fotos, damit wir eine Beurteilung vornehmen können. Bei mürben oder weichen Hufen fotografieren Sie bitte den am schlimmsten betroffenen Huf von vorne und unten.
Sobald wir das Spezialöl gemäß des vorliegenden Problems abgemischt haben, ist es auf den ganzen Huf, also Saumband, Hornwand, Strahl, Ballen und Sohle, aufzutragen.

Tragen Sie das Öl bitte jeden Tag großflächig um den Bereich der weissen Linie und die gesagte Hornwand auf bis sich die weiße Linie wieder komplett zurück gebildet hat.

Hufkrebs ist leider ein sehr schwieriges Thema, weil nicht jeder Hufkrebs gleich ist. Wir erzielen mit unserem Spezialöl bei Verdacht auf Hufkrebs in der Regel außerordentliche Erfolge. Wir können Ihnen jedoch leider nicht garantieren, dass unsere Spezialölmischung bei jeder Art von Hufkrebs funktionieren. Daher empfehlen wir, wenn nur ein Huf betroffen ist, vorerst eine kleine Flasche zu bestellen. Treten damit in den ersten drei Wochen erste Verbesserungen auf, empfiehlt es sich weiter zu machen. Bei mittelgradigem Hufkrebs müssen Sie damit rechnen, dass Sie den Huf ca. zehn Monate ölen müssen.

Hufkrebs kann viele verschiedene Ursachen haben – sei es ein Zwanghuf, vorhergehende Strahlenfäule, Stoffwechselerkrankungen oder Verletzungen. Eine richtige Hufbearbeitung und tierärztliche Behandlung zusätzlich zur Unterstützung der Regeneration durch unser Spezialöl ist daher besonders wichtig.

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